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Woran erkennt man eine seriöse KI-Beratung?

Seit KI überall Thema ist, bieten viele Beratung dazu an. Die Unterschiede sind groß: Manche liefern Folien, andere einen Ablauf, der im Alltag läuft. Diese acht Kriterien helfen Ihnen, Angebote zu vergleichen, bevor Sie einen Auftrag vergeben.

Sie fragt zuerst nach Ihrer Aufgabe, nicht nach dem Werkzeug.

Eine gute Beratung will im ersten Gespräch wissen, welche Aufgabe in Ihrem Unternehmen regelmäßig Zeit kostet, wer sie heute erledigt und mit welchen Programmen. Erst danach geht es um die Frage, welches Werkzeug passt.

Vorsicht ist angebracht, wenn das Gespräch mit der Vorführung eines bestimmten Produkts beginnt. Wer nur ein Werkzeug verkauft, findet für jede Aufgabe einen Grund, genau dieses Werkzeug einzusetzen.

Sie sagt auch, wo KI sich nicht lohnt.

Nicht jede Aufgabe eignet sich für KI. Manche kommen zu selten vor, bei anderen ist das Risiko eines Fehlers zu hoch, und manches lässt sich mit einer einfachen Regel oder einer bestehenden Software besser lösen.

Eine seriöse Beratung benennt solche Fälle offen. Wenn in einer Analyse jede Aufgabe als KI-Projekt auftaucht, wurde eher verkauft als beraten.

Sie rechnet den Nutzen vorab und misst ihn danach.

Vor dem Start sollten Ausgangswert, Ziel und laufende Kosten feststehen: Wie lange dauert die Aufgabe heute, wie oft fällt sie an, und was soll sich ändern? Wie man das rechnet, beschreibt der Beitrag Gesparte Zeit ist noch kein gespartes Geld.

Danach wird gemessen, am besten in einem überschaubaren Pilot mit echten Vorgängen aus Ihrem Unternehmen. Pauschale Versprechen wie eine feste Prozentzahl Ersparnis, bevor jemand Ihre Abläufe kennt, sind kein gutes Zeichen.

Sie nennt alle Kosten, auch die laufenden.

Zu einem vollständigen Angebot gehören die einmaligen Kosten für Analyse und Umsetzung, aber auch Lizenzen, die Nutzung von KI-Diensten, Betrieb und Pflege. Fragen Sie ausdrücklich nach den Kosten im ersten Jahr nach dem Start.

Welche Kostenblöcke bei einer KI-Einführung typischerweise anfallen, erklärt der Leitfaden Was kostet KI-Einführung im Mittelstand?

Sie klärt Datenschutz und Vertraulichkeit vor dem Start.

Bevor Daten fließen, sollte feststehen, welche Informationen die KI sehen darf, wo sie verarbeitet und gespeichert werden und welche Anbieter beteiligt sind. Verarbeitet ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, braucht es nach Artikel 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Eine gute Frage im Erstgespräch lautet: Welche Anbieter bekommen unsere Daten zu sehen, und werden sie zum Training von KI-Modellen genutzt? Auf beides sollte es eine klare Antwort geben.

Sie kennt die Pflichten aus der KI-Verordnung.

Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung der EU, dass Beschäftigte, die mit KI-Systemen arbeiten, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Eine Beratung sollte erklären können, was das für Ihr Team bedeutet, und die Schulung einplanen.

Seriöse Beratungen sagen auch, wo ihre Zuständigkeit endet: Eine KI-Beratung ersetzt keine Rechtsberatung. Bei heiklen Anwendungen, etwa in der Personalauswahl, gehört eine juristische Prüfung dazu.

Sie setzt um oder sagt, wer es tut.

Ein Konzept allein spart noch keine Minute. Fragen Sie, wer die Lösung baut, wer sie an Ihre Programme anbindet und wer sie nach dem Start betreut. Wenn die Umsetzung an einen anderen Dienstleister geht, sollte der vorher feststehen.

Klären Sie außerdem, was Ihnen am Ende gehört: Anweisungen, Abläufe, Code und Daten. Eine gute Lösung läuft auch weiter, wenn Sie den Dienstleister später wechseln.

Sie zeigt Belege statt Versprechen.

Lassen Sie sich Beispiele aus früheren Projekten zeigen, gern anonymisiert: Welche Aufgabe, welches Ergebnis, wie lange hat es gedauert? Noch besser ist ein Gespräch mit einem Kunden, der schon mit der Beratung gearbeitet hat.

Zertifikate und bekannte Logos sagen wenig darüber, ob jemand Ihren Ablauf versteht. Achten Sie darauf, wer Sie tatsächlich berät: dieselbe Person vom Erstgespräch bis zur Einführung oder wechselnde Ansprechpartner.

Diese Fragen können Sie im Erstgespräch stellen.

Bei welcher unserer Aufgaben würden Sie nicht mit KI anfangen, und warum? Woran messen wir nach dem Pilot, ob es sich gelohnt hat? Welche laufenden Kosten entstehen im ersten Jahr? Welche Anbieter sehen unsere Daten? Wer setzt um, und wer betreut die Lösung danach? Können Sie uns ein vergleichbares Projekt zeigen?

Neutrale Erstinformation bekommen Sie außerdem bei Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und den Mittelstand-Digital Zentren. Wie wir selbst arbeiten, steht auf der Seite KI-Beratung, Beispiele finden Sie in unseren Fallstudien.

Weiterführende Quellen

Der nächste Schritt

Wo können wir Sie entlasten?

Erzählen Sie uns, welche Aufgabe in Ihrem Unternehmen zu viel Zeit kostet. Wir besprechen offen, ob und wie KI helfen kann.

  1. Sie schildern kurz Ihre Aufgabe.

    Ein paar Sätze genügen. Eine fertige KI-Strategie brauchen Sie nicht.

  2. Wir melden uns persönlich.

    In der Regel innerhalb von 48 Stunden – direkt vom Gründer.

  3. Wir klären den ersten Schritt.

    Unverbindlich und konkret: Was lohnt sich, was braucht es, wie messen wir den Nutzen?

Sascha RoehrerGründer & Geschäftsführer, EnRoinfo@enro.solutions+49 9243 8773999

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Unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 48 Stunden

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